28.10.2025

Seit langem wieder beim Klassikpokal


Ein sehr intensives Vorbereitungsturnier in Freiberg
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Am vergangenen Wochenende nahmen die Nieskyer Damen die weite Fahrt nach Weimar in Angriff, um sich für die kommende Hallensaison einzuspielen. Am Freitag gings mit zwei Bussen los, unterwegs wurden so langsam alle Spielerinnen eingesammelt und gegen 21:00 waren dann auch beide Busse im Hostel antgekommen. Dann gab´s Pizza und noch ein bisschen zusammen sitzen bevor sich dann alle mehr oder weniger intensiv auf den kommenden Tag vorbereiteten.

Am Samstag ging es dann um 09:40 mit dem Spiel gegen Falkensee los. Dieses Spiel war sehr intensiv, wir konnten durch einen schönen Angriff über die rechte Seite nach einer Flanke von Frieda auf Jana mit 1:0 in Führung gehen. Leider versäumten wir in diesem Spiel weitere Tore zu machen, obwohl wir drei Strafecken und auch zwei weitere 100%-ige hatten. So kam es dann, wie es in solchen Spielen immer kommt, Falkensee machte aus einer eigentlich nicht so erfolgversprechenden Aktion das 1:1. Danach gab es ein offenes Spiel von beiden Teams mit kleineren Möglichkeiten für beide, die aber ungenutzt blieben.

Im zweiten Spiel des Tages trafen wir auf die Damen von Königs Wusterhausen. Hier probierten wir einige Umstellungen. Wir hatten das Match auch voll im Griff und gingen durch Frieda mit 1:0 in Führung. Weitere gute Angriffe sorgten für ein 2:0 durch Frieda, leider konnten wir aber auch die allerbesten, weiteren Möglichkeiten nicht mehr in Tore ummünzen. Wir vergaben unter Anderem drei Ecken und zwei 1 gegen 1 - Situationen. Die Damen aus KW konterten auch mehrere Male gefährlich, sodass das 2:0 nicht sicher war. Im letzten Spiel des Tages hatten wir uns mit den Mädels aus Offenbach auseinander zu setzen. Hier waren wir das optisch gefälligere Team mit den besseren Möglichkeiten, machten aber zu wenig daraus. Jana konnte zwar das 1:0 von der Kreisgrenze erzielen, doch leider vergaben wir zu viele Möglichkeiten zum Ausbau der Führung und so kam es dann wie so oft, die Mädels aus Offenbach machten kurz vor Schluss noch aus ihrer einzigen, richtigen Chance den Ausgleichstreffer. Dadurch war das Minimalziel, die Qualifikation für das Halbfinale geschafft und wir konnten dadurch am Sonntag etwas länger ausschlafen.

Nach überstandener Turnierparty ging es dann am Sonntagmorgen in das Halbfinale gegen Argo Berlin. Hier boten wir eine sehr souveräne Leistung und konnten uns durch ein Tor von Tessa mit 1:0 den Platz im Finale erkämpfen. In den letzten Minuten standen wir dann noch einmal stark unter Drück, konnten dank einer starken Lena in unserem Tor und einer guten Defensivleistung alles kompakt wegverteidigen.

Im Finale trafen wir dann die Mädels aus Hessen vom Offenbacher HC wieder. In einem offenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, konnten wir uns durch einen Drei-Stationen-Konter über Anna, Belli und Frieda mit 1:0 in Führung bringen. Die Offenbacherinnen antworteten mit einer verwandelten Strafecke zum 1:1. Wir hätten postwendend durch einen 7-m-Ball ausgleichen können, doch Lilly setzte ihn knapp neben das Tor. So ging es mit Chancen auf beiden Seiten weiter, aber da kein Team in der regulären Zeit mehr traf musste das 7-m-Schiessen die Entscheidung bringen. Hier hatten wir die besseren Nerven und konnten durch einen Treffer von Lilly nach langen 10 Jahren zum zweiten Mal den Klassikpokal gewinnen.

Für die Damen des HC Niesky traten an: Lena Neumann im Tor; Anna Mitschke, Luise Großmann; Jana Baum, Helena Bieniek, Ileen Stief, Frieda Mitschke, Lilly Recknagel, Tessa Trentsch, Annabel Mimus

 

08.02.2026

Das nächste Unentschieden nach super Energieleistung

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SSC Jena II - HC Niesky 1920 6 : 6 (3:1;0:2;0:1;3:2)

Am Freitag waren wir noch 14 Spielerinnen, am Sonntag früh nur noch 10. Trotzdem konnten wir ein starkes Team aufbieten. In den ersten Minuten waren wir das überlegene Team und konnten schon in der 3. Minute nach schöner Hundekurve von Lisa durch Jolanda mit ihrem ersten Damentor das 1:0 erzielen. Auch in den nächsten Minuten hatten wir durch einen starken Kreiseintritt von Jana und zwei Abschlüsse von Belli zwingende Möglichkeiten. Leider machten wir die nicht und Jena konnte in der 7. Minute nach einem Konter das 1:1 erzielen, als die Jenaer Stürmerin durch zweimaliges beherztes Nachsetzen den Ball in unserem Tor unter bringen konnte. Frieda hätte im Gegenzug auf 1:2 für uns stellen müssen, vergab aber in aussichtsreicher Position. Was in den nächsten Minuten folgte, war nicht zu erklären. Der starke Jenaer Block wirbelte uns komplett durcheinander und sorgte für eine totale Konfusion in unserer Struktur. Wir konnten uns nicht mehr lösen und kassierten in der 12. Minute das 2:1 und leider auch noch in der 14. Minute durch eine Strafecke das 3:1. Zum Glück war dann Viertelpause und wir konnten uns neu sortieren. Nach dem Viertel hatten wir das System umgestellt und gaben den Ton an. Leider liessen wir, wie so oft in der Saison, mehrere gute Möglichkeiten liegen. So verpassten Frieda zweimal und Belli einmal die Möglichlkeit zur Ergebniskorrektur. In der 19. Minute konnte Lisa (groß) eine Eckenablage von Anna nicht im Tor unter bringen. Dann kam wieder der starke Block von Jena und wir sahen erneut so ziemlich alt aus. Jena erspielte sich mehrere Chancen, die Lena und die Abwehr zu nichte machten. In der 20. Minute konnte Luise eine Ecke auf der Liene klären, die weiteren zwei Ecken konnte Anna ablaufen. In der 26. Minute hatten wir eine super Möglichkeit von Lisa (groß), die durch Jena auf der Linie geklärt wurde. Auch eine Ecke in der 28. Minute von uns brachte leider nichts ein. Im dritten Viertel bauten wir nochmals etwas um, agierten defensiver gegen den druckvollen Jenaer Block und warteten auf den Wechsel. Wir gingen dann all in und bogen nach Jenaer Ballverlusten im Aufbau durch Frieda in der 34. und 35. Minute den Rückstand durch gezielte Konter in ein Unentschieden um. Danach wogte das Spiel wieder auf und ab. Jena hatten Chancen, wir aber auch. In der 44. Minute hatten wir uns wieder super durchgespielt, Frieda konnte 3 Gegenspielerinnen beschäftigen und mit der Rückhand auf Jana passen, die zum 3:4 einschiessen konnte. Im Schlussviertel überschlugen sich die Ereignisse. In einem offenen Schlagabtausch schenkten sich beide Teams nichts, viele Möglichkeiten und Ecken auf beiden Seiten sorgten bei den Zuschauern für ein tolles Hockeyerlebnis. Wir bauten zuerst unsere Führung nach einer verwandelten Strafecke von Anna auf 5:3 aus, kassierten aber sogleich nach einem Konter durch Jena das 5:4, als Luise gegen zwei Angreiferinnen chancenlos war und der Ball in unserer kurzen Ecke einschlug. Danach wurde es hektisch, wir gerieten in Unterzahl durch Mißstimmung nach einer unglücklich verhängten Ecke, konnten diese aber super ablaufen. Mit 4 Feldspielerinnen sorgten wir durch Frieda trotzdem für das 6:4. Danach waren wir auf einmal zu dritt und sahen uns Jenaer Dauerdruck ausgesetzt. Wir mussten in der 49. Minute dann das 6:5 hinnehmen. Danach standen wir so ziemlich hinten drin, und konnten uns bis zur 57. Minute wehren, als dann leider eine Strafecke von Jena für das 6:6 sorgte. Danach wurden wir durch einige sehr strenge Strafeckenentscheidungen bis zum Ende der Partie in unseren Kreis gerufen und wehrten in Folge durch Anna fünf davon ab, die Anna aber leider nicht alle nur unter dem Knie trafen...

Zu Glück hatte der Hockeygott ein Einsehen und wir klärten die gefühlte dritte Schlussecke aus dem Kreis und das Spiel war zu Ende. Insgesamt ein sehr spannendes Spiel, welches wir mit mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor schon früher in ruhiges Fahrwasser hätten bringen können. So mussten wir bis zum Ende stark leiden und konnten uns dann über ein, den Umständen am Ende gerechtes, Ergebnis freuen. Das hatten wir uns in dem kämpferischten Spiel der letzten drei Jahre eindeutig verdient, weil wir das als Team hatten, was Olli Kahn in einem Interview vom 01.11.2003 nach der 0:2 NIederlage auf Schalke bei seinem Team schmerzlich vermisst hatte.

Am Start waren: Lena Neumann im Tor; Luise Großmann, Anna Mitschke (1E), Helena Bieniek; Jana Baum (1), Lisa Linger, Lisa Neuwinger, Jolanda Jentsch (1), Frieda Mitschke (3) und Annabel Mimus